Ein präparierter Körper in der Anatomie der Universität Gießen. Foto: May-Britt Winkler/May-Britt Winkler

Viele finden es befremdlich, den Körper nach dem Tod der Medizin zu spenden. Doch ohne Körperspender kein Fortschritt. Was passiert in der Anatomie-Abteilung?

Gießen - Es liegt ein beißender Geruch in der Luft des hellen, aber kühlen Präpariersaals. In den Ecken stehen Skelette, an den Wänden hängt anatomisches Anschauungsmaterial, und auf Metalltischen liegen Leichname, eingewickelt in blaue Plastikfolien. Wir befinden uns in der Anatomie der Universität Gießen, und was einem Zartbesaiteten für Tage den Atem und den Appetit rauben könnte, ist für Dr. Christina Nassenstein Alltag. Die 45-jährige Wissenschaftlerin und Dozentin riecht das Formalin, mit dem Körperspender bei ihrem Eintreffen behandelt werden, kaum noch.

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