Die Auerhenne sieht man im Dickicht kaum – der Hahn ist mit seinem schwarzblauen Gefieder und den roten Augenbändern deutlich auffälliger. Foto:  

Das Auerwild steht im Schwarzwald vor dem Aussterben. In diesem Jahr wurden nur noch 114 Auerhähne gezählt. Eine Gruppe von Naturschützern gibt den Kampf um die Tiere noch nicht auf.

Schwarzwald - Wer verstehen will, wie ein anderer tickt, sollte am besten dessen Perspektive einnehmen. Hubert Kapp ist Forstrevierleiter am Schluchsee und Hüter der heiligsten Auerhuhn-Habitate im Südschwarzwald. Er sagt von sich selbst, einen Sprung in der Schüssel zu haben, und tut jedenfalls beinahe alles für die letzten Tiere in seinem Wald – auch die Perspektive wechseln. Tief geht er immer mal wieder in die Hocke, um den gleichen Blick wie ein Auerhahn zu haben. Dabei ist ihm zum Beispiel aufgefallen, dass die Vögel über viele Sträucher an Böschungen nicht hinwegschauen können – das aber mögen die scheuen Tiere gar nicht, weil sie den Fuchs oder Marder nicht kommen sehen. Seither räumt Hubert Kapp an wichtigen Strecken das Gestrüpp entlang von Wegen ab. Das Auerwild soll es gut haben bei ihm.

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