Auf der Jugendfarm fühlt sie sich wohl: Iris Wersich (rechts) mit Besuchern, Mitarbeitenden und Tieren. Foto: Stefanie Schlecht

Seit 20 Jahren ist die Böblinger Jugendfarm für Iris Wersich ihr Zuhause. Sie ist Vorstandschefin, Therapeutin und Stallarbeiterin und hat die Einrichtung geprägt, geleitet und mit ihrem Team auch schon mal gerettet.

Wie oft sie schon mit der Heugabel im kalten Stall gestanden ist, während man sich in den Böblinger Wohnstuben auf die Weihnachtsbescherung vorbereitet oder übers Silvestermahl hergemacht hat, weiß Iris Wersich nicht mehr so genau. Auch an all die SOS-Einsätze draußen vor den Toren der Stadt kann sie sich nicht mehr erinnern: Das Tier, das am Abend plötzlich eine Kolik erleidet, das Kind, das von den Eltern nicht abgeholt wird und neulich der Verein selbst, der kurz vor der Pleite stand – die Jugendfarm ist ein Abenteuerland. Nicht nur für die Kinder, die dort jedes Jahr ihre Freizeit zwischen Stall, Garten, Basteltisch und Gemeinschaftsküche verbringen. Auch für Iris Wersich, die mit ihrem Team und ihrer Familie die Einrichtung am Laufen hält.

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