Mit Dekan i.R. Dieter Eisenhardt
Von der Armsünderglocke bis zur Maxima - 40 Jahre Lebenserfahrungen mit dem Herrenberger Glockenmuseum -
Zum Glockenkonzert an der Herrenberger Stiftskirche am 7. Februar 2026 um 17 Uhr mit Dekan i. R. Dieter Eisenhardt zu dem Thema „Von der Armsünderglocke bis zur Maxima“ lädt der Verein zur Erhaltung der Stiftskirche Herrenberg e. V. herzlich ein. Erläuterungen zum Programm erhalten die Besucher im Kirchhof vor der Stiftskirche.
Bei diesem Konzert zeigt der Gründer des Museums an verschiedenen Glocken und Geläutemotiven das Werden und Wachsen des Geläuts auf dem Stiftskirchenturm. Von den ersten Anfängen mit einer alten Glocke aus dem 13. Jahrhundert führt die Entwicklungsgeschichte bis zum umfangreichsten Glockenplenum unserer Zeit. Die Eröffnung des Glockenmuseums im Jahr 1990 mit zunächst 9 Glocken sowie die Indienstnahme der Großglocken oder des Zimbelgeläuts zählen zu den Höhepunkten der Museumsgeschichte, welche die Besucher bei diesem Konzert hörbar miterleben können.
Im Augenblick entsteht zwischen Stiftskirche und Dekanat der Glockenstuhl für die Maxima.
Wenn die tontiefste Glocke der Ev. Landeskirche in Württemberg und der Kath. Diözese Rottenburg Stuttgart in absehbarer Zeit zum Läuten kommt, erklingt in Herrenberg eines der größten Glockengeläute Europas; eine eindrückliche Friedensbotschaft im beängstigenden Lärm von Krieg, Hass und Streit, der uns Tag um Tag zu schaffen macht.
Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr im Kirchhof der Stiftskirche und endet kurz vor 18 Uhr mit dem Läuten der 800-jährigen Armsünderglocke. Nach dem Uhrenschlag und der Carillonmelodie „Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ erklingt dann das Großplenum mit 20 Glocken. Das tragende Fundament bildet die Gloriosa, die Festtagsglocke der Stiftskirche mit ihrem tiefen b°.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch wird für die anstehenden Brandschutzertüchtigungen zur Wiedereröffnung des Museums herzlich um eine Spende gebeten.
Witterungsangepasste Kleidung wird empfohlen
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