Die Stadt braucht sehr viel Geld – und holt es sich von den Banken. Foto: Deutsche Bundesbank/Nils Thies

Die Liquidität der Landeshauptstadt ging Ende 2025 durch Steuerrückforderungen in den Keller. Als Reaktion darauf vervielfacht die Stadt ihren „Dispo“ bei Banken.

In der Kasse der Landeshauptstadt herrscht Ebbe. Weil Firmen ihre Gewerbesteuer-Vorauszahlungen Ende 2025 teils komplett zurückforderten, geriet die Kommune in erhebliche Liquiditätsnöte. Auf kurzfristige finanzielle Unpässlichkeiten reagiert die Stadtkämmerei ähnlich wie viele Bürger, sie zapft dann den Dispo-Kredit des Girokontos an. Dieser sogenannte Kassenkredit wurde in den fetten Jahren kaum benötigt, daher lag der Überziehungsrahmen über mehr als ein Jahrzehnt bei 200, im Doppelhaushalt 2024/2025 erstmals bei 300 Millionen Euro. Nun wird er extrem ausgeweitet.

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