Moos lässt Bäume mystisch erscheinen – aber die kleinen grünen Pflanzen können noch viel mehr. Foto: imago//M. Kuehn

Moose kleiden nicht nur Osternester aus. Sie können Jahrhunderte unter Gletschern überleben, besitzen mehr Gene als der Mensch – und eines Tages lassen sich mit ihnen womöglich Medikamente gegen Krankheiten wie Long-Covid herstellen.

Moos hat im Frühjahr regelmäßig Konjunktur. Für die einen als Polstermaterial für Osternester, für die anderen als Ärgernis im Rasen. Ralf Reski von der Universität Freiburg aber sieht die unscheinbaren Pflanzen aus einer ganz anderen Perspektive. Für ihn sind sie Überlebenskünstler, deren Erfolgsgeschichte seit Jahrmillionen anhält. Im Laufe ihrer Evolution haben sie sich zu kleinen Chemiefabriken entwickelt, die von Natur aus eine erstaunliche Palette an verschiedenen Substanzen produzieren. Etliche davon könnten auch für den Menschen nützlich sein. Das Freiburger Team um Reski hofft sogar, dass sich Moose als grüne Arzneimittel-Fabrikanten einspannen lassen.

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