Wo man miteinander redet, entsteht Nähe unter Nachbarn – über kulturelle Grenzen und sprachliche Barrieren hinweg. Diese Hocketse in der Sindelfinger Viehweide beweist es. Foto: Beate Faust

Nach den guten Erfahrungen mit langjähriger Quartiersarbeit im Eichholz und in der Viehweide will Sindelfingen das Modell auf den Goldberg und ins Hinterweil ausdehnen. Ziel ist ein Zusammenhalt, wie man ihn auf dem Dorf noch kennt.

Sindelfingen - Wenn Sindelfinger nach Darmsheim kommen oder Maichingen – sei es zur Dorfhocketse oder zum Rosstag –, sind sie jedes mal baff über den Zusammenhalt dort. Nirgendwo auf Sindelfinger Gemarkung ist das Vereinsleben so aktiv, integrativ. „So hätten wir es in Sindelfingen selbst auch gerne“, sagt Stadtchef Bernd Vöhringer. Kürzlich hat er angekündigt, man wolle die Begegnungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger in der Kernstadt stärken. Das Stadt-/Landgefälle wird womöglich nie aufzuheben sein. Es ist den unterschiedlichen Lebensbedingungen geschuldet. Aber Potenziale seien da. Sie gelte es zu nutzen.

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