Ein privater Ort der Erinnerung an der Heilbronner Straße. Der knapp 16-jährige Giovanni starb dort. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Welche Erinnerung verbirgt sich hinter dem Kreuz unterhalb des Pragsattels an der Heilbronner Straße? Wer bringt jede Woche frische Blumen? Was ist dort geschehen?

Für die meisten Menschen ist es nur eine flüchtige Wahrnehmung am Straßenrand. Etwas, das kurz im Augenwinkel auftaucht, dann ist es auch schon wieder verschwunden und vergessen. Einer von vielen Orten, an denen man sich fragt, was dort wohl geschehen ist. Täglich fahren Zehntausende unterhalb des Pragsattels mit dem Auto oder der Stadtbahn stadteinwärts an der kleinen Ausbuchtung der B 27 vorbei. Nur wer länger hinschaut oder an der Haltestelle Löwentorbrücke auf die Bahn wartet, sieht dort ein Kreuz, zwei Windlichter mit brennenden Kerzen und frische Blumen. In der Weihnachtszeit dort noch ein kleines Bäumchen mit roten Kugeln. Sind die Blumen in der Vase verwelkt, werden sie durch einen frischen Strauß ersetzt. Woche für Woche ist das so.

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