Gayl Jones wurde 1975 auch von Toni Morrison gefördert. Foto: Koiné/Connecticut College

Ein aufrüttelndes Werk der afroamerikanischen Literatur kann nun auf deutsch wiederentdeckt werden: Gayl Jones’ zuerst vor 47 Jahren erschienener Roman „Corregidora“. In der Hörbuchfassung spielt auch Joy Denalane eine Rolle.

Wer gerne das eigene Getriggertsein in den sozialen Netzwerken ausstellt, wer bloße Worte wie Schadenszauber behandelt, die via Netzhaut und Trommelfell ganz unabhängig von ihrem jeweiligen Kontext aus sich heraus Schaden an der Seele anrichten, wird selbst aus Pieke Biermanns deutscher Übersetzung von Gayl Jones’ Roman „Corregidora“ – geschweige denn aus dem 1975 erschienenen Original – Empörung saugen können. In diesem faszinierend ungemütlichen, kompromisslos kantigen, schroff verbiesterten Roman geht es um Rassismus, um sexuelle Gewalt, um das Erbe der Sklaverei, die Traumata noch in der Urenkelgeneration sät.

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