In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen ist der SV Nufringen punktgleich mit dem TSV Dagersheim, hat durch das bessere Torverhältnis jedoch die Nase an der Spitze vorn. Die SpVgg Aidlingen liegt mit einer ausgetragenen Partie weniger fünf Zähler hinter diesen beiden.
Auf den SV Nufringen wartet in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen das Derby gegen den FC Gärtringen. Obwohl es für die stark abstiegsbedrohten Gäste düster aussieht, steht bei den Hausherren fest, dass sie im Titelrennen nichts zu verschenken haben. „Natürlich sind wir klarer Favorit und wollen das auch mit unserer Leistung und dem Ergebnis bestätigen“, erklärt SVN-Trainer Dustin Kappus. „Wir hoffen auf den achten Sieg in Folge.“
„Der VfL Sindelfingen II ist immer sehr unangenehm“, weiß Coach Tim Lehle vom TSV Dagersheim. „Das ist ein sehr spielstarker Gegner, der viel fußballerisch lösen will. Deren Trainer Antonios Anastasakis ist ein Fuchs und weiß ganz genau, wie er uns eventuell knacken könnte“, denkt Lehle. „Aber wir werden in dem Moment alles dagegensetzen.“
Der TSV Schönaich und der FSV Deufringen gehören zu den Sorgenkindern. „Die nächsten Sechs-Punkte-Spiele werden für uns vielleicht die wichtigsten der Saison“, weiß FSV-Übungsleiter Heiko Schmidt. Die Kicker von der Elsenhalde liege zwar tabellarisch hinter seiner Truppe, „aber sie stehen in der Rückrunde besser da als wir und nehmen nun jeden Kampf an“. Da gelte es, auswärts mit allen Mitteln dagegenzuhalten. „Um uns langsam unten rauszuwinden, müssen wir was holen.“
Der fast schon sorgenfreie TV Gültstein fährt mit Respekt zu Schlusslicht SV Deckenpfronn II, so Abteilungsleiter Steffen Reutter. „In der Hinrunde und auch in einigen Saisons zuvor haben wir uns gegen die immer schwergetan“, sagt er. „Wir erwarten einen Gegner, der tief verteidigt, und das muss man erstmal knacken.“
Die SV Böblingen II steht acht Zähler vor dem Abstiegsrelegationsplatz. „Die Leute sagen immer: ,Ihr packt das doch auf jeden Fall, mach dir nicht zu viele Sorgen’“, erzählt Trainer Johnson Ariaratnam. „Aber ich bin immer noch pessimistisch.“ Mit dem GSV Maichingen II und danach Sindelfingen II kommen nun zwei heiße Derbys auf die Zweite aus der Kreisstadt zu. „Zwar beide Male daheim, aber das wird extrem schwierig, weil das Fifty-fifty-Spiele sind.“
Der TV Nebringen sitzt noch immer auf dem Relegationsplatz fest, hat aber direkten Anschluss ans rettende Ufer. „Die Tabelle kann jeder lesen, wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagt Coach Marco Werner. Da komme ein Gegner wie die SpVgg Aidlingen nicht gerade gelegen. „Wir können trotzdem mit jedem mithalten, wir müssen nur unsere Leistung in Punkte umwandeln.“ Personell gebe es aber noch immer keine Verbesserung. „Wir haben nach wie vor mehrere verletzte Stammspieler“, so Werner. „Aber wir werden trotzdem das beste rausholen und schauen, was drin ist.“
Der TSV Waldenbuch muss sich beim TSV Kuppingen auf Naturrasen umstellen. „Wir haben bisher nur auf Kunstrasen gespielt und trainiert“, ist Übungsleiter Alexander Ott gespannt, wie seine Jungs diese Herausforderung annehmen. „Hinzu kommt, dass der Gegner richtig gut ist.“ Gerade die Offensive mit dem Duo Poser/Prokein hebt er hervor. „Das wird definitiv eine Aufgabe. Aber wir fahren dort hin, um etwas mitzunehmen.“
In Staffel II will der TSV Dagersheim II nicht in eine Hauruck-Taktik verfallen
Für den TSV Dagersheim II ist die Saison in Staffel II schon lange gelaufen. Dennoch sieht Trainer Florian Hatzl vor dem Duell beim TSV Heumaden eine deutliche spielerische Entwicklung. „Wir haben den Anspruch an uns selber, dass wir nicht in eine Hauruck-Taktik verfallen, sondern immer noch mitspielen“, erklärt er. „Die Jungs haben es drauf, auch wenn es in dieser Situation immer schwierig ist.“