Ein Bild mit Symbolcharakter: Nacht über dem Leonberger Rathaus. Foto: Simon Granville

Der Leonberger OB, Martin Georg Cohn, ist krankgeschrieben, die Stellvertreterin, Josefa Schmid, im Zwangsurlaub. Drei ehrenamtliche Rathauschefs sollen nun im Notfall ran. Einer hätte gereicht, sagt die SPD.

Eine Frau und zwei Männer sollen dafür sorgen, dass die Führungskrise bei der Stadt Leonberg nicht in eine Handlungsunfähigkeit mündet. Der Gemeinderat hat die Vorsitzenden der drei stärksten Fraktionen zu ehrenamtlichen Bürgermeistern gewählt. Bernd Murschel (Grüne), Axel Röckle (Freie Wähler) und Elke Staubach (CDU) können nun die Amtsgeschäfte übernehmen, sollten alle drei hauptamtlichen Bürgermeister verhindert sein.