Der Maschinenbauer Voith streicht ein Zehntel seiner Arbeitsplätze. Müssen sich auch die Beschäftigten am Standort Rutesheim Sorgen um ihren Job machen?
Es ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten des schwäbischen Maschinen- und Anlagenbauers Voith: Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sollen bis zu 2500 Stellen gestrichen werden – vorrangig in Deutschland. Auch in Rutesheim ist Voith mit einer Niederlassung vertreten. Dort werden hydraulische Systeme und Bestandteile entwickelt und gefertigt.
Details soll es bei Voith erst Anfang des nächsten Jahres geben
Ob in Rutesheim Stellen abgebaut werden sollen, ist laut einer Pressesprecherin zum jetzigen Zeitpunkt unklar. „Standortbezogene Aussagen“ könnten noch nicht getroffen werden. Anfang nächsten Jahres begännen die Verhandlungen mit dem Betriebsrat, erst dann würden Details geklärt, sagte sie unserer Zeitung.
Auch der Stadt Rutesheim lägen keine weiteren Informationen zur Situation bei Voith vor, erklärte die Bürgermeisterin Susanne Widmaier auf Anfrage.
Das weltweit agierende Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Heidenheim an der Brenz, weitere Standorte von Voith im Südwesten sind neben Rutesheim unter anderem Stuttgart und Crailsheim.