Fetzi Baur lebt heute abgeschieden in Waldenbuch. Foto: Leonie Schüler

Fetzi Baur hat als 18-Jähriger das Woodstock-Festival besucht. Es sei gar nicht so weltverändernd gewesen, wie es immer heiße, sagt er. Und trotzdem wäre sein eigenes Leben ohne das Festival anders verlaufen.

Bernhausen/Waldenbuch - Fetzi Baur sitzt auf seiner Terrasse, wo Natursteinplatten von beigen Kieselsteinchen umrahmt werden und ein Springbrunnen leise plätschert, und raucht eine Zigarre. Noch gar nicht so lange wohnt er dort am Rande des Schönbuchs auf dem Betriebsgelände eines Holzfachhandels, wo Fuchs und Has’ sich Gute Nacht sagen. „Herrlich“, findet er die Abgeschiedenheit. Seit vier Jahren ist der Fotograf in Rente, sein Studio in Bernhausen betreibt er aber noch. „Ich mache nur noch Jobs, auf die ich Lust habe“, sagt der 70-Jährige. Menschen, Architektur und Reportagen, darauf hat er sich im Laufe seines Berufslebens spezialisiert. Auch Vorstandssitzungen namhafter Firmen zu dokumentieren gehört dazu, „also ganz spießig“, sagt der Mann mit den weißen Haaren, die er zum Zopf gebunden hat, und lacht.

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