Endlich wieder Plantschen: Seit Mittwoch hat das Renninger Freibad wieder geöffnet. Foto: Simon Granville

Gute Nachrichten für Wasserratten: Nach mehrtägiger Schließung wegen Bakterien im Filter kann im Renninger Freibad wieder gebadet werden.

Gute Nachrichten für Freibadgänger: Das Renninger Freibad hat wieder geöffnet, nachdem hier wegen einer Keimbelastung in der Filteranlage mehrere Tage niemand schwimmen durfte. Die Entwarnung kommt gerade pünktlich für die zweite Wochenhälfte, in der die Temperaturen wieder nach oben klettern sollen.

Die Keime im Filter hatte man vergangene Woche bei einer Routineuntersuchung des Gesundheitsamtes festgestellt. Als Ursache für die Keimbildung nennt die Stadtverwaltung mehrere Faktoren, darunter die langanhaltend hohen Temperaturen und ein entsprechend außergewöhnlich hoher Besucherandrang. Keime im Wasser des Schwimmbeckens selbst habe es zu keinem Zeitpunkt gegeben, hatte Theresa Albert, Pressesprecherin der Stadt, unserer Zeitung gegenüber betont. Sicherheitshalbe habe man trotzdem das Bad gesperrt.

Keimbelastung im Filter: „Kein Versäumnis seitens des Freibadteams“

Während der Sperrtage wurden dann laufend neue Proben genommen: Laut Gesundheitsamt des Landkreises Böblingen zuletzt am Montag und Dienstag. Diese wurden in einem Labor getestet. In der Probe der vergangenen Woche hatte man noch „gram-negative, nicht sporenbildende Bakterienarten“ gefunden, so die Pressestelle des Landratsamtes. Grundsätzlich habe eine Beprobung durch den Betreiber eines Freibads einmal monatlich zu erfolgen, das Gesundheitsamt nimmt einmal im Jahr unangekündigt Proben.

Die Stadtverwaltung von Renningen betont derweil weiterhin, dass es seitens des Freibadteams keine Versäumnisse gegeben hatte. „ Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit großem Engagement, oft unter hoher Belastung und mit begrenzten personellen Ressourcen“ heißt es. „Sie tun ihr Möglichstes, um einen reibungslosen, sicheren und sauberen Badebetrieb zu gewährleisten.“ Um weitere Schließzeiten zu verhindern, habe man nun einige Maßnahmen ausgearbeitet, zu denen die Einhaltung von Besucherobergrenzen und eine „stetige Eigenüberprüfung der technischen Parameter im Vier-Augen-Prinzip“ gehören würden.