Ein Nachbau der „Santa Maria“ – das Flaggschiff des Kolumbus – auf dem Atlantik Foto: Imago/blickwinkel

Die „Entdeckung“ Amerikas durch Kolumbus 1492 löst eine globale Kettenreaktion aus, die in einem Gemetzel endet. Statt der erhofften Goldschätze liefert der Seefahrer Sklaven nach Europa. Den Rest besorgen Pocken, Grippe und Masern.

Valladolid/San Salvador - Valladolid, 20. Mai 1506: In der Hauptstadt des Königreichs Kastilien geht alles seinen gewohnten Gang. Niemand nimmt Notiz davon, dass an diesem Tag ein alter, gichtgebeugter und verbitterter Mann die Augen für immer schließt. Kein Wort über ihn in der Stadtchronik. Dabei war sein Name zehn Jahre zuvor in aller Munde: Cristoforo Colombo, oder, wie er nach der Erhebung in den Adelsstand hieß: Don Cristobal Colón, wurde zum gefeierten Europäer. Er hatte, so glaubten er und die meisten, den west­lichen Seeweg nach Indien gefunden.

Angebot wählen
und weiterlesen

Unsere Abo-Empfehlung:

Probeabo Basis
0,00 €
Alle Artikel lesen.
  • 4 Wochen kostenlos
  • Danach nur 6,99 € mtl.*
  • Jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt kostenlos testen
Jahresabo Basis
69,00 €*
Alle Artikel lesen.
  • Ein Jahr zum Vorteilspreis
  • Danach jederzeit kündbar
*Monatspreis nach 12 Monaten: 9,99 €
Jetzt bestellen

Oder finden Sie hier das passende Abo: