Frank Mastiaux: Nach zehn Jahren an der Spitze der EnBW stand er noch einmal den Aktionären bei der Hauptversammlung Rede und Antwort. Foto: dpa/Marijan Murat

Der Energiekonzern werde bis Inkrafttreten des EU-Embargos im August genügend Lieferanten finden, verspricht der scheidende Chef Mastiaux.

Auch bei dieser EnBW-Hauptversammlung, die wieder online stattfindet, schlägt die Stunde der Aktionäre: Ein Anleger will von EnBW-Chef Frank Mastiaux wissen, ob es nicht zynisch sei, knapp 300 Millionen Euro als Dividende auszuschütten, wenn doch ein Teil der Gewinne aus Geschäften mit russischem Gas stamme. Der Energiemanager, der im September nach zehn Jahren bei EnBW ausscheidet, verweist zunächst auf das vielfältige humanitäre Engagement des Unternehmens zur Linderung der Not von Flüchtlingen. Er erklärt dann, dass Gewinne eines börsennotierten Unternehmens an die Anteilseigner ausgeschüttet werden und setzt in gewohnt unaufgeregtem Ton hinzu: „Im Übrigen ist es jedem Aktionär unbenommen, seine Dividende für Projekte seiner Wahl zu spenden.“ Auf die Frage eines anderen Aktionärs gibt er die Auskunft, dass EnBW 2020 1300 Standorte mit Ladepunkten für batterieelektrische Autos unterhielt und 2021 bereits 1800. Jedes Jahr seien etwa 100 Millionen Euro für ihren weiteren Aufbau investiert worden. Im ersten Quartal habe das Unternehmen weitere 23 Millionen Euro dafür investiert. „Die EnBW ist Marktführer bei Ladestationen.“

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