Die Ukrainer bei der Nationalhymne – eingehüllt in die Landesflagge Foto: dpa/Peter Kneffel

Die Ukraine unterliegt zum EM-Auftakt überraschend Rumänien mit 0:3 – und erinnert rund um das Spiel in München an den Krieg in der Heimat.

Angefangen hatte der Fußballtag in München lange vor Anpfiff, ein gutes Stück entfernt von der Fußballarena und mit einem Fokus weit über den Sport hinaus. Der ukrainische Verbandspräsident Andrij Schewtschenko war auf den Wittelsbacherplatz im Zentrum der Stadt gekommen, mitgebracht hatte der frühere Stürmerstar Sitzschalen eines Stadions aus der Heimat in Charkiw – oder genauer: was davon noch übrig ist, nachdem sie von russischen Bomben zerstört worden waren.