Nach der Jagd wird „die Strecke gelegt“ und schließlich „verblasen“, wie es im Jägerlatein heißt. Foto: Archiv/Käthe Ruess

An diesem Samstag findet die größte Drückjagd im Kreis Böblingen mit rund 600 Teilnehmern statt. Diese Jagden helfen, den Bestand zu regulieren. Denn zu viele Tiere gefährden den Baumwuchs und begünstigen Krankheiten.

An diesem Samstag geht es im westlichen Schönbuch rund. Ab 9.30 Uhr ziehen etwa 250 Treiber mit rund 100 Hunden durch den Wald. Dort warten etwa 350 Jäger – verteilt auf 15 Reviere – auf das Reh-, Rot- und Schwarzwild. Diese Drückjagd ist die größte Im Kreis Böblingen und spielt sich auf 2400 Hektar Fläche ab. „Wie viele Tiere letztlich erlegt werden, hängt von vielen Faktoren ab“, sagt Kreisjägermeister Claus Kissel, „das lässt sich nicht vorhersagen.“ Es sei aber notwendig, den Bestand einmal im Jahr im größeren Stil zu regulieren, die einzelnen Jäger allein würden das nicht schaffen. „Es gibt Reviere, wo rund 50 Prozent der Jahresstrecke bei der Drückjagd zustande kommen.“

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