Helfer des Technischen Hilfswerks räumen die Wrackteile ab. Bei dem Flugzeugunglück am Samstag waren drei Menschen ums Leben gekommen. Foto: SDMG/ Böhmler

War es ein technischer Defekt oder war es menschliches Versagen, weswegen am Samstag eine Piper PA-28 bei Steinenbronn abstürzte? Jetzt ist klar, dass die Maschine mit einem Piloten und einem Co-Piloten geflogen wurde.

Steinenbronn/Stuttgart - Es wird immer wahrscheinlicher, dass der Flugzeugabsturz bei Steinenbronn am Samstag nicht auf ein menschliches Versagen zurückzuführen ist, sondern auf ein technisches. Wie unsere Zeitung aus Fliegerkreisen erfahren hat, war die viersitzige Piper PA-28 mit einem Piloten, einem Co-Piloten und nur einer Passagierin unterwegs. Bisher war man von einem Piloten und zwei Passagieren ausgegangen. Der Co-Pilot, ein 73 Jahre alter Mann aus Kirchheim unter Teck, war ein erfahrener Flieger und hat als Fluglehrer gearbeitet. Die 65 Jahre alte Passagierin war seine Ehefrau. Sollte also dem 62-jährigen Piloten aus dem Kreis Ludwigsburg ein Flugfehler unterlaufen sein, dann hätte sehr wahrscheinlich der Co-Pilot eingegriffen und gegengesteuert.

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