Neben Streifenwagen ist auch die Wasserschutzpolizei im Einsatz. (Symbolbild) Foto: dpa/Heiko Rebsch

Nachdem eine Neunjährige am Montag im sächsischen Döbeln als vermisst gemeldet wurde, ermittelt die Polizei in alle Richtungen.

Mit Hochdruck wird im sächsischen Döbeln weiter nach einem vermissten neun Jahre alten Mädchen gesucht. Neben dem Stadtgebiet stehen dabei auch Gewässer wie die Mulde und Teiche im Fokus, auch Taucher und Wasserschutzpolizei sind im Einsatz, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag berichtete. „Es wird in alle Richtungen ermittelt.“ Auch Befragungen im Umfeld der Familie sowie entlang des Schulweges würden fortgesetzt.

Das Mädchen hatte sich den Angaben nach am Montagmorgen in Döbeln westlich von Dresden gegen 6.50 Uhr auf den Weg zur Schule gemacht. Meist nutze es dazu einen Bus. Ermittlungen ergaben, dass das Kind nicht am Unterricht teilgenommen hatte. Bei der Suche kamen auch ein Fährtensuchhund und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Es gebe keine Anhaltspunkte, wo das Kind im Tagesverlauf gewesen sei, hieß es. Das Mädchen ist nach Polizeiangaben etwa 1,40 Meter groß und hat dunkelblonde, mittellange Haare. Am Montagmorgen war es mit einem lila T-Shirt, einer schwarzen Jeans, einer helltürkisen Jacke sowie dunkelblauen knöchelhohen Schuhen bekleidet. Es hat den Angaben zufolge einen rosa Schulranzen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Bevölkerung ist um Hinweise gebeten. Die Polizei fragt: Wer hat das Mädchen seit dem Morgen gesehen? Wem ist das Mädchen im Bus oder sonst im Bereich Döbeln aufgefallen? Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?