Der Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar 2021. Foto: AFP/Samuel Corum

Zwei Polizisten aus der amerikanischen Kleinstadt Rocky Mount waren beim Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar beteiligt. Ihre Entlassung spaltet den Ort – und veranlasst eine 30-jährige Afroamerikanerin, in die Politik zu gehen.

Washington - Bevor das Foto aus dem Kapitol auftauchte, hielt Bridgette Craighead die beiden Polizisten für nette Kerle. Vielleicht sogar für Freunde. Mit beiden hat sie ausgelassen getanzt im Juni vor einem Jahr, als die Kleinstadt Rocky Mount einen Einschnitt in ihrer Geschichte erlebte. Der Tod George Floyds hatte das Land aufgewühlt. Nach ein paar Tagen erreichte die Welle der Proteste auch Rocky Mount, das zwar nicht im hintersten Winkel Virginias liegt, aber doch ziemlich abgelegen am Fuße der Blue ­Ridge Mountains. Craighead, Mutter eines vierjährigen Jungen und Besitzerin eines Frisiersalons, organisierte eine Kundgebung der Bewegung Black Lives Matter. Die erste, die in Rocky Mount je über die Bühne ging. Und die beiden Polizisten, Jacob Fracker und Thomas Robertson, sorgten dafür, dass die Demonstranten demonstrieren konnten, ohne dass ihnen rechte Provokateure in die Quere kamen.

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