Helga Schubert wird sich um Schillers Geburtstag herum mit höchst virulenten Autoritätsproblemen auseinandersetzen. Foto: imago/STAR-MEDIA

Das Deutsche Literaturarchiv hat ins Jahr geblickt: Die Schillerrede hält die Schriftstellerin Helga Schubert und überraschende Neuerwerbungen gibt es auch.

Ein Foto weist bei der Jahrespressekonferenz des Deutschen Literaturarchivs in Marbach aus der Vergangenheit auf eine bedeutende Neuerwerbung hin, besser gesagt weist es auf den Betrachter. Als wollte der, der darauf zu sehen ist, zeigen, dass es bei allem immer um das Hier und Jetzt geht. Es ist Rolf Dieter Brinkmann, dessen sich um keine Traditionen scherende Dichtung die deutsche Nachkriegsliteratur anschlussfähig an die avancierten Unternehmungen der amerikanischen Beat-Autoren und des französischen Nouveau Roman gemacht hat.

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