Alfons Hörmann geht: Der Deutsche Olympische Sport sucht einen neuen Lenker. Foto: imago/Political-Moments

Erst der harte Vorwurf des Führungsversagens, dann das miserable Zeugnis der DOSB-Ethikkommission: Der Rückzug von Alfons Hörmann nach acht Jahren an der Spitze des deutschen Sports ist aus Sicht von unserem Autor Jochen Klingovsky unausweichlich.

Stuttgart - Alle, die Macht ausüben im Sport, sehen sich als Antreiber. Ein Getriebener will keiner sein. Genau das aber war Alfons Hörmann, der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, seit ihm in einem anonymen Brief im Namen vieler DOSB-Mitarbeiter Führungsversagen („Kultur der Angst“) vorgeworfen worden war: einer, der in der Krise die Kontrolle verloren hatte, dem die DOSB-Ethikkommission nach ihrer Untersuchung der Vorwürfe ein miserables Zeugnis ausstellte, der seinen Kritikern nichts entgegenzusetzen hatte, dessen letzte taktische Ränkespiele verpufften. Am Ende wollte er wenigstens die finale Entscheidung selbst treffen – und kündigte an, bei den Neuwahlen im Dezember 2021 nicht mehr anzutreten. Dieser Schritt war unausweichlich.

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