Mehr Plätze, aber weiterhin ausverkauft: „Mayerling“ mit Elisa Badenes und Friedemann Vogel Foto: © Stuttgarter Ballett

Das Land Baden-Württemberg hat die Coronaregeln gelockert und die Besucher-Obergrenze bei Kulturveranstaltungen angehoben.

Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg hat die Coronaregeln leicht gelockert und die Obergrenze bei den Besucherzahlen angehoben­. In der Alarmstufe II lag diese bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen bei 500 mit 2G-plus-Regel, seit dem 28. Januar gilt nun wieder Alarmstufe I mit bis zu 1500 Besuchern mit 2G-Regel. Entscheiden sich die Veranstalter für die strengere 2G-plus-Regel, erhöht sich die Obergrenze auf bis zu 3000 Personen.

Im Freien – derzeit für Kulturveranstaltungen eher weniger praktikabel – gilt eine Beschränkung auf 3000 Personen bei 2G und auf 6000 Personen bei 2G plus. Bei allen Veranstaltungen darf die Kapazität wie bisher nur zu maximal 50 Prozent ausgeschöpft werden. Immerhin dürfen nun wieder 700 Menschen ins Opernhaus statt bisher 500. Freuen können sich darüber all jene, die bereits auf einer Warteliste stehen – das Stuttgarter Ballett zum Beispiel hat über Vorbestellungen mehr Anfragen als Karten, es wird also voraussichtlich­ auch weiterhin nur Restkarten an der Abendkasse geben. Es lohnt sich aber auf jeden Fall nachzufragen, wie auch bei der Oper und beim Schauspiel.

700 statt 500 Besucher in der Oper

Bei Konzerten in größeren Sälen wie dem Beethovensaal der Liederhalle wirkt sich die Lockerung ebenfalls aus, dort dürfen nun bis zu 1000 Besucher eingelassen werden, was besonders Freunden der klassischen Musik neue Möglichkeiten eröffnet. Bei Popkonzerten begünstigt die Neuregelung Hallen wie das Wizemann. Dort können nun bis zu 650 Menschen einer Darbietung beiwohnen.

Die meisten größeren Popveranstaltungen, bei denen der Effekt am deutlichsten wäre, sind allerdings verschoben oder abgesagt. Bis auf eine: das Queen-Musical „We will rock you“, das vom 15. bis zum 20. Februar in der Porsche-Arena zu sehen sein wird – mit nun je 2000 Zuschauern statt je 500.