Brigitte Dahlbender hat es bei der Schlichtung zu Stuttgart 21 immer auch als ihre Aufgabe angesehen, die erhitzten Gemüter zu beruhigen. Foto: /Werner Kuhnle

Brigitte Dahlbender hat fast zweieinhalb Jahrzehnte den BUND geführt und einige große Erfolge erstritten. Einem breiten Publikum wurde sie als Kämpferin gegen Stuttgart 21 bekannt. Jetzt aber verdiene der Umweltverband einen Wechsel und neue Ideen, meint sie ganz uneitel.

Stuttgart/Ulm - Auch sie stand im Auge des Orkans: Bei der Schlichtung zu Stuttgart 21 im Jahr 2010 war es äußerst turbulent zugegangen, ganz Deutschland verfolgte, wie Gegner und Befürworter im Stuttgarter Rathaus in erhitztem Kampf und mit emotionaler Verve ihre Argumente austauschten. Brigitte Dahlbender gehörte als Landesvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) zum Verhandlerteam der Projektgegner, doch trotz der aufgeheizten Stimmung gibt es dieses Foto, auf dem sie völlig entspannt, ja fast beseelt in die Kamera blickt. „So habe ich mich damals selbst auch gesehen“, erinnert sie sich heute: „Ich wollte bei aller Kritik am Projekt sachlich bleiben und ausgleichend wirken.“

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