Tisch mit Aussicht: Vincent Klink genießt Venedig. Foto: Ein Bauch spaziert durch Venedig / © Gerald von Foris

Der Stuttgarter Kochkünstler Vincent Klink spaziert in seinem neuen Buch durch Venedig und zeigt auf seine unnachahmliche Weise, dass die Gesetze des guten Geschmacks in der Kunst eigentlich die gleichen sind wie in der Küche.

„Warum schmeißt der Klink jetzt mit solchen Begriffen um sich, er ist doch Koch?“ So respektlos wie er selbst würde wohl niemand zu fragen wagen, wie es zugeht, dass der Betreffende über die architektonischen Komponenten einer venezianischen Fassade mindestens so flüssig parlieren kann, wie über die Zubereitung einer Pasta Fagioli oder jener Sarde in saòr, die er in keinem der Restaurants in der Lagunenstadt auslässt. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass die Fähigkeitenliste dieses Kochkünstlers noch umfangreicher ist als der Bauch, den er schon in mehreren in jeder Hinsicht köstlichen Büchern durch die Metropolen der Welt getragen hat. Aber vermutlich käme auch niemand sonst auf die Idee, die kulinarischen Hochlagen der Stuttgarter Wielandshöhe einfach als schwäbisches Gasthaus zu bezeichnen. Doch genau diese Melange aus staunenswerten Kenntnissen, schwäbischer Nüchternheit, italienischer Lebenslust und einem gehörigen Schuss Selbstironie macht die Buchrezepturen Vincent Klinksso unwiderstehlich.

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