Cristina Henríquez erzählt in ihrem Roman „Der große Riss“ vom Bau des Panama-Kanals: ein Wunder der Ingenieurskunst und eine große Wunde, die in diesen Tage wieder aufzubrechen droht.
In dem aktuellen Nachrichtengewitter kann es sich lohnen, einen Schritt zurückzutreten, zu einem Buch zu greifen und auf die kursierenden Reizthemen aus einer anderen Perspektive zu blicken. Ein solches könnte der Roman „Der große Riss“ von Cristina Henríquez sein. Schon lange bevor sich ein amerikanischer Präsident anheischig gemacht hat, das Rad der Geschichte in eine Zeit zurückzudrehen, in der eine Großmacht sich nach Belieben einverleiben konnte, wonach ihr der Sinn stand, hat sich die Autorin mit dem Bau des Panama-Kanals beschäftigt.
Unsere Abo-Empfehlungen