Das Christkind im Fahrradkorb Foto: Anne Oberkampf

Am Sonntagnachmittag zog die Eröffnung des Krippenweges 90 Personen an, darunter viele Kinder. Glühwein und rote Wurst zum 1. Advent kamen gut an.

Schon am Tag der Eröffnung sah man viele Familien durch die Schaichhofstraße laufen auf der Suche nach den Krippen. Dort stehen besonders viele und man kann in einer kurzen Zeit viel erleben. Die leuchtend gelben Sterne zeigen schon von Weitem, wo es wieder etwas zu finden gibt. Manche Krippen sind ganz traditionell gestaltet. Eine Krippe besteht aus länglichen Holzstückchen, auf denen jeweils die Bezeichnung einer Person der Weihnachtsgeschichte geschrieben steht. Und dann das Fahrrad mit dem Christkind im Fahrradkorb auf dem Gepäckträger! Vor der Evangelisch-methodistischen Kirche, Schaichhofstr. 5 steht eine ganz besonders große Krippe aus Holz. Und am Kindergarten ist ein Adventslied zum Anhören hinterlegt.

Die 90 Leute vor dem wunderbar erleuchteten Rathaus ließen sich vom Nieselregen nicht abschrecken und waren gekommen, um die symbolische Eröffnung des Weges zu erleben. Pastorin Anne Oberkampf las die Geschichte vom verschwundenen Christkind vor. Ein kleiner Junge hatte aus Freude über den neuen Roller die Krippenfigur eingeladen, eine Runde um die Kirche zu fahren. „Ich hoffe, dass das bei unseren Krippen nicht passiert!“ lachte sie und teilte den Kindern kleine, leuchtende Sterne aus. Die Kinder durften auch helfen bei der symbolischen Eröffnung: ein count down von 10 bis 0 brachte die kleine Krippe aus Ton, die am Rathaus steht, zum Leuchten. Danach gabs Grillwürste und Glühwein oder Punsch. Noch lange standen Grüppchen in gemütlicher Atmosphäre am Rathaus.

In ganz Altdorf sind 25 verschiedenste Krippen aufgebaut. Viele stehen außen in Gärten, einige auch innen hinter dem Fenster. Ein Flyer zeigt die Orte an, dort ist auch ein Qr-Code hinterlegt fürs Handy. Am Abend sind sie beleuchtet und laden ein, die kurzen christlichen Texte zu lesen. Aber natürlich können die Krippen auch tagsüber besucht werden. „Man kann den Weg sogar in Etappen gehen.“ Sagt die Gemeindepastorin. „Nehmen Sie sich jeweils eine Ecke von Altdorf vor!“ Mit viel Liebe zum Detail sind die teils auch sehr großen Krippen vom Vorbereitungskreis der Kirchengemeinde gestaltet worden.

Die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde sind mit der Eröffnung zufrieden. „Schön zu sehen, wie viele Leute diesen Krippenweg schätzen!“ sagt Lorenz Härer. Patrick Binder ist zufrieden mit dem Wurstverkauf: „Nun haben wir heute 75 Würste herausgegeben.“ Er hat das Zelt mit den Grillwürsten und dem Glühwein organisiert. Er wird am 2. Advent nach dem Gottesdienst in der Evangelisch-methodistischen Kirche, Schaichhofstraße 5 noch einmal zum Einsatz kommen. Denn am Sonntag, 7.12. findet um 10 Uhr ein besonderer Gottesdienst der Gemeinde statt, an dem der Krippenweg in die Mitte gerückt wird. Pastorin Anne Oberkampf wird ihn halten und dabei auch einige Fotos der Stationen einfließen lassen. Damit die Gottesdienstbesucher für den Krippenweg gestärkt sind und ihn ablaufen können, braucht es eben Patrick Binders Team.

An den kommenden Adventssonntagen wird die Kirche jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet sein: zum Aufwärmen, zum Punsch trinken und zum Gespräch. (Ebenfalls am 28.12. und 6.1.26) Dort kann man auch die ganz kleinen Krippen finden – manche gerade einmal Nussschalengroß. Auch die Tasse mit dem Logo aufgedruckt kann man hier erwerben. Die Krippen stehen bis zum 6.1.2026 im Dorf und können bei einem Spaziergang erkundet werden. Die Kirchengemeinde freut sich über regen Besuch. Kontakt über Tel. 07031 220570.

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