Die Bürgermeister:innen eröffnen die Legostadt Foto: M. Sinn

Mit einem stimmungsvollen fäm-Gottesdienst am 1. Advent endeten am Sonntag, 30. November, die diesjährigen Lego-Stadt-Tage im Haus der Begegnung. Drei Tage lang hatten 70 Kinder aus über 400.000 Legosteinen eine beeindruckende, farbenfrohe Stadt erbaut. Mehr als 280 Besucherinnen und Besucher kamen zum abschließenden Gottesdienst, unter ihnen auch Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz.

Der Gottesdienst wurde vom fäm-Team vorbereitet und von der fäm-Band musikalisch gestaltet. Unter dem Motto „Eine Stadt braucht Türen!“ verband er das Ende der Bauaktion mit dem Beginn der Adventszeit. Zu Beginn wurde unter musikalischer Begleitung feierlich die erste Kerze am Adventskranz entzündet.

Im Mittelpunkt der Feier stand die Einladung, die „Türen des eigenen Herzens“ für Gott zu öffnen. Passend dazu sang die Gemeinde das traditionelle Adventslied „Macht hoch die Tür“. Ein engagiertes Animationsteam zeigte Bewegungen zu den Liedern und nahm Groß und Klein mit in die fröhliche Mitmachliturgie.

Wie in den fäm-Gottesdiensten üblich, wurde gemeinsam bildhaft anhand von Steinen gebetet: kantige Kieselsteine standen für Belastendes, bunte Legosteine für Dank und Freude. Pauli und Mitarbeitende sammelten die Steine ein und brachten sie zum Altar, wo sie in ein gemeinsames Gebet einflossen.

Pfarrer Michael Sinn enthüllte im Gottesdienst ein kleines selbsterstelltes und von unserem Teenkreis mühevoll verpacktes Legoset, das alle Teilnehmenden mit nach Hause bekamen: ein miniaturisierter adventlicher Torbogen. Er solle daran erinnern, dass Gott seine Tür weit für uns öffnet – und dass daraus der Auftrag entsteht, auch anderen offen zu begegnen, so Sinn.

Zum Abschluss erhielten alle Kinder und Erwachsenen neben dem Lego-Päckchen auch den Legostein aus dem Gebet. Die Fürbitten sowie der Psalm wurden von Kindern der Legostadt und von Konfirmandinnen und Konfirmanden vorgetragen.

Im Anschluss lud die Gemeinde auf den Kirchplatz ein: Trotz des kühlen, leicht regnerischen Adventswetters blieben viele Besucher lange bei Glühwein, Punsch, Roter Wurst, Krautschupfnudeln und Crêpes zusammen. Für die Stärkung sorgte unter anderem das „BratOrt“-Team.

Ein besonderer Höhepunkt folgte direkt nach dem Gottesdienst: die feierliche Eröffnung der Lego-Stadt. Die beiden Kinderbürgermeister:innen sowie Oberbürgermeister Dr. Belz durchschnitten gemeinsam das Absperrband und gaben damit den Blick frei auf die Bauwerke der letzten Tage. Die Vielfalt beeindruckte: ein Feuerwehrhaus, dass der Paul-Gerhardt-Kirche ähnelte, ein Festivalgelände, Pyramiden, ein Vulkan, Wohnhäuser, eine Sphinx und zahlreiche weitere fantasievolle Konstruktionen. Besonders Eltern und Großeltern, aber auch alle anderen Besuchenden kamen ins Staunen über den Ideenreichtum der Kinder und bewunderten, was da für eine tolle Stadt entstanden war, bevor der Rückbau der Stadt bevorstand und viele Helfer, die vielen Steine wieder zurücksortierten.

Der nächste fäm-Gottesdienst findet am 1. Februar statt – wieder mit viel Herz, Musik und Mitmachfreude für alle Generationen. Das Thema lautet dann: „Alles neu“.

Bei uns daheim

Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Gemeinden, Schulen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Initiativen verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernehmen wir keine Gewähr.