Wladimir Putin und Joe Biden sehen sich in die Augen. Foto: dpa/Peter Klaunzer

Das Treffen von US-Präsident Joe Biden und seinem russischen Gegenüber Wladimir Putin ist kein Durchbruch, kommentiert Christian Gottschalk. Vielleicht ist es aber ein neuer Anfang.

Stuttgart - Es hat selten ein politisches Spitzentreffen gegeben, an welches im Vorfeld geringere Erwartungen geknüpft worden sind, als an diesen Gipfel in Genf. Sowohl die Entourage von Joe Biden, als auch die Medienberater von Wladimir Putin waren in seltener Einheit darum bemüht, die möglichen Ergebnisse so klein wie möglich zu halten. Von daher wird es nun als Erfolg bewertet, dass sich der US-Präsident und sein russischer Kollege darauf geeinigt haben, die abgesetzten Botschafter wieder auf ihre Arbeitsplätze zurück zu senden. Das ist kein gewaltiger Sprung nach vorne, aber immerhin keine weitere Eskalation. Denn auch wenn die Beziehungen zwischen den USA und Russland auf einem Tiefpunkt sind – es kann immer noch schlechter kommen.

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