Die Doppelbelastung von Familie und Beruf betrifft immer noch häufiger Frauen. Foto: photothek.net/Ute Grabowsky

Berufsunfähigkeit galt lange als männliches Problem. Doch speziell bei jüngeren Frauen steigt die Wahrscheinlichkeit, ihre Arbeitsfähigkeit zu verlieren, massiv an.

München - Bei Frauen unter 40 Jahren hat sich die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, seit 1997 um 30 Prozent erhöht. Das hat die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) als Verband der Versicherungsmathematiker in einer mehrjährigen Untersuchung ermittelt. Bei Männern dieser Altersgruppe ist dieses Risiko dagegen unverändert geblieben. Insgesamt werden Frauen in Deutschland damit nun bis zum Erreichen der Rente ungefähr so häufig berufsunfähig wie Männer, sagt DAV-Chef Herbert Schneidemann. Bislang galt Berufsunfähigkeit vor allem als männliches Problem. Die neue Entwicklung geht einher mit psychischen Erkrankungen als Hauptursache für Berufsunfähigkeit.

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