Rathaussturm in Leonberg: Die Hexen übernehmen die Kontrolle über das (Alte) Rathaus. Foto: Simon Granville

Es ist, zumindest für Fasnetfans, einer der Höhepunkte eines jeden Leonberger Pferdemarkts: Der Rathaussturm und das Guggenmusiktreffen. Diesmal gibt’s eine Premiere.

Laut, bunt, schräg und traditionsreich: Beim Leonberger Pferdemarkt steht auch in diesem Jahr die Fasnet mit auf dem Programm, sprich: der Rathaussturm sowie das Guggenmusiktreffen.

Am Sonntag, 8. Februar, Punkt 11.11 Uhr, zerren die Narren dabei erstmals OberbürgermeisterTobias Degode aus dem Alten Rathaus am Marktplatz. Man darf gespannt sein, was der neue Verwaltungschef der Anklage von Ober-Karnevalist Harald Lutz entgegenzusetzen hat.

Rathaussturm: Einer der Höhepunkte des Pferdemarkts

Etwas diplomatischer formuliert es die Stadt Leonberg: „Der Rathaussturm bildet einen der närrischen Höhepunkte des Pferdemarkts. Mit viel Humor, Musik und närrischem Treiben übernehmen die Narren um 11.11 Uhr symbolisch die Macht im Rathaus und sorgen gemeinsam mit zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern für ausgelassene Fasnetatmosphäre.“

Im Anschluss – beziehungsweise begleitend zum Rathaussturm – bietet das Guggenmusiktreffen Besucherinnen und Besuchern ein musikalisches Spektakel. Angeführt von den Lokalmatadoren der Leo Valentinos geben Guggenmusikgruppen aus der Region auf der Marktplatzbühne alles. Kraftvolle Rhythmen, quietschbunte Kostüme, ein paar krumme Töne – die Altstadt bebt bei diesem akustisch und optisch besonderen Erlebnis.

Ein ganz pragmatischer Hinweis findet sich hierzu auf der Internetseite der Karnevalisten der Gesellschaft Engelberg: „Um Müll zu vermeiden, haben wir beschlossen, wie auf dem Leonberger Adventsdörfle, auf Einmalbecher zu verzichten. Daher: Wer Glühwein oder Punsch haben möchte, muss seinen eigenen Becher mitbringen.“