Einvernehmlich und gut gelaunt: Innenminister Alexander Dobrindt (links) und Beamtenbund-Chef Volker Geyer. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Der Brandanschlag in Berlin stelle das Vertrauen in den Staat in Frage, klagt der Deutsche Beamtenbund. CSU-Innenminister Dobrindt will helfen – auch mit einer höheren Besoldung.

Krisen sind Munition für den Deutschen Beamtenbund (DBB). Auch der jüngste linksextremistische Brandanschlag in Berlin mitsamt Blackout und schlimmen Folgen für Zigtausende Haushalte dient als Argumentationshilfe, weil derartige Ereignisse aus Gewerkschaftssicht das Misstrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates schüren. „Die Menschen wollen keine Ausreden, sie wollen Rechtssicherheit, Stabilität und Verlässlichkeit – sie wollen das gute Gefühl, dass der Staat funktioniert“, sagt der Vorsitzende Volker Geyer auf der Beamtenbund-Tagung in Köln. „Berlin hat gezeigt, dass man auf Krisen dieser Art nicht vorbereitet ist – das ist eine Katastrophe.“

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