Den öffentlichen Dienst plagen schon jetzt große Nachwuchssorgen, die sich in den nächsten Jahren drastisch vergrößern könnten. Foto: dpa/Carmen Jaspersen

Die Ampelkoalitionäre haben sich die Stärkung des öffentlichen Dienstes auf die Fahnen geschrieben. Das ist auch dringend nötig, denn nach der Pandemie wird der Nachwuchsmangel das Kardinalproblem werden, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - In Coronazeiten sind die Jahrestagungen des Beamtenbundes wahrlich keine Gelegenheiten zur kritischen Selbstreflexion – da wird vor allem der Angriffsmodus gepflegt. Mehr denn je steht die Politik am Pranger, weil ­Teile des öffentlichen Dienstes in der Pandemie nicht so zuverlässig arbeiten, wie es in Deutschland der Standard sein sollte. Groß ist etwa nach zwei Jahren noch immer die Überraschung, dass der Gesundheitsdienst technisch und personell so dünn aufgestellt ist, dass er beim Infektionsschutz weiterhin kaum hinterherkommt. Generell ist schon die Handlungsfähigkeit des Staates infrage gestellt, was in Teilen der Gesellschaft einen Vertrauensverlust bewirkt.

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