Experten zufolge kommt ein Medikamenten-Check während der Schwangerschaft zu spät, um das Kind vor möglichen Missbildungen zu schützen. Foto: dpa/Mascha Brichta

Viele Frauen in Baden-Württemberg nehmen Medikamente ein – ohne zu wissen, was diese im Falle einer Schwangerschaft für Auswirkungen haben. Die Krankenkasse Barmer hat in Folge einer Studie nun die Hauptprobleme benannt.

Stuttgart - Bestimmte Arzneimittel gegen Akne, Schuppenflechte oder Epilepsie werden mitunter jahrelang eingenommen, können aber plötzlich zur Gefahr werden – wenn die Patientinnen schwanger werden. Diese Medikamentengruppe, fachsprachlich Teratogene genannt, kann unter anderem das zentrale Nervensystem von Ungeborenen schädigen. Mehr als 60 Jahre nach dem Contergan-Skandal sei dies noch immer ein Problem, wie die Krankenkasse Barmer GEK Baden-Württemberg betont: Ihrem aktuellen Arzneimittelreport zufolge erhielten allein bei der Barmer im Jahr 2018 fast 178 000 Frauen zwischen 13 und 49 Jahren in Baden-Württemberg sogenannte teratogene Arzneimittel. Das entspreche einem Anteil von mehr als sieben Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter.

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