Immer drauf: interaktive Kunst von Stefan Saffer Foto: Staatsgalerie Stuttgart/Staatsgalerie Stuttgart

Im Museum kriegt man leicht Ärger, wenn man Werken zu nah kommt. In der Staatsgalerie soll man es jetzt sogar tun – in einer Ausstellung, die alles auf den Kopf stellt – „Play“!

Stuttgart - Man kennt die spitzen Schreie, die „Achtung“- und „Vorsicht“-Rufe und vor allem das fiese Piepsen der Alarmanlage. Wer ins Museum geht, bekommt leicht den Eindruck, ein Gefahrenherd und Störfaktor zu sein. Zwar soll man sich für die ausgestellten Werke interessieren, aber, bitte, nur in gebührendem Abstand. In der Staatsgalerie Stuttgart ist derzeit ausnahmsweise erlaubt, was der Mensch doch so gern tun will: mit den Händen schauen, nicht nur mit den Augen. Endlich darf er hemmungslos grapschen, befingern und fummeln, man soll sogar hier Schalter drücken, sich dort sportlich betätigen oder auf den Fußboden legen. Man kann sogar einen ausgeklappten Zollstock in Bewegung setzen, an dem eine leere Plastiktüte hängt und durch die Luft tanzt.

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