Die Dioramen des Böblinger Zinnfiguren-Künstlers Bernhard Kempin erzählen die Geschichte des Bauernkriegs. Foto: Stadt Böblingen/Stadt Böblingen

Im Deutschen Bauernkriegsmuseum in der Böblinger Zehntscheuer ist zuletzt eine spannende Sonderausstellung zu Ende gegangen. Dank der Dioramen des Künstlers Zinnfiguren-Künstlers Bernhard Kempin lohnt sich der Besuch auch in der Ferienzeit.

Böblingen -

Die Sonderausstellung „5 vor!“ im Deutschen Bauernkriegsmuseum ist zuletzt mit einem großen Fest zu Ende gegangen. Das Museum bot für die Öffentlichkeit auf, was zur Eröffnung im Oktober letzten Jahres Corona-bedingt nicht stattfinden konnte.

Die Dioramen des Böblinger Zinnfiguren-Künstlers Bernhard Kempin, die aus Platzgründen teilweise viele Jahre ins Museumsdepot verbannt waren, fanden so viel Anerkennung bei Jung und Alt, dass sich die Museumsleitung entschlossen hat, sie ab sofort in der Dauerausstellung zu zeigen. Mit diesen „Schaukästen“ lässt sich die Geschichte des Bauernkriegs von 1525 anschaulich, kurzgefasst und leicht verständlich nachvollziehen. Pädagogisch wertvoll wird auch die Fantasie von Kindern ab dem Grundschulalter angeregt.

Tipp für einen Besuch in der Ferienzeit

Ein Besuch des Deutschen Bauernkriegsmuseums verspricht also auch nach dem Ende der Sonderausstellung und in den Sommerferien lohnende Einsichten. Öffnungszeiten sind mittwochs bis freitags von 15 bi 18 Uhr, samstags von 13 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist zurzeit für alle frei. Führungen bieten Museumsleiterin Cornelia Wenzel und ihr Team auf Anfrage gerne an. Weitere Infos unter www.bauernkriegsmuseum.boeblingen.de im Netz.

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