Äußerst abgehärtet muss ein Tatortreiniger wie Stefan Marquart sein, wenn er fremde Wohnungen betritt und dort die Todesspuren von Menschen beseitigt. Foto: Marquart

Wenn Menschen tot in ihren Wohnungen liegen, Blut, Leichenflüssigkeit und Ungeziefer sich breit machen, kommt Stefan Marquart. Der Herrenberger Tatortreiniger beseitigt die letzten Spuren von verspätet entdeckten Leichen.

Sindelfingen - Der Teppichboden im Schlafzimmer und das Bett sind blutverschmiert. Eine große Lache und unzählige Flecken – vermutlich getrocknetes und eingesickertes Blut und Leichenflüssigkeit – sind auf dem Fußboden, dem Bett bis hin zur Gardine am Fenster verteilt. Schon vor der Eingangstür im Treppenhaus macht sich ein unangenehmer, stark muffiger Geruch breit. Die Szene in einer Sindelfinger Wohnung lässt keine Zweifel: Der Bewohner dieser Wohnung ist genau hier zu Tode gekommen – und hier hatte der Verstorbene schon rund zwei Wochen gelegen.

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