„Die acht Frauen“ im Alten Schauspielhaus zeigt ein gewaltiges Hauen und Stechen. Es wird aber auch getanzt und gesungen.
Alles beginnt wie eine verzopfte Wohlfühlklamotte. Man schaut in ein gediegenes bürgerliches Interieur mit einer pompösen zweiarmigen Treppe und Samtsofa. Doch Su Sigmund (Bühne und Kostüme) hat die große Rückwand klug mit völlig überdehnten Blumenmotiven tapeziert, die eitel Harmonie signalisieren. Danach passiert auf der Bühne exakt das Gegenteil. Acht Frauen beharken sich bis auf Äußerste, würgen sich auch schon mal.
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