Judith Scheytt hat schon früh erste Demonstrationen miterlebt – ihre Mutter nahm sie im Kinderwagen mit. Längst geht sie für ihre Überzeugungen selbst auf die Straße. Foto: Gottfried Stoppel

So jung Judith Scheytt ist, so entschlossen ist sie, sich für mehr Klimagerechtigkeit und gegen Diskriminierung einzusetzen. Aufgrund ihres ehrenamtlichen Engagements erhielt die 15-Jährige eine Einladung zu einem Fest von Frank-Walter Steinmeier.

Judith Scheytt hat eine Überzeugung und vertritt sie öffentlich – auch gegen Anfeindungen. Die 15-Jährige aus Weinstadt engagiert sich zum einen für mehr Klimagerechtigkeit und setzt sich zum anderen gegen Queerfeindlichkeit und Rassismus ein. Für die Gymnasiastin sind diese Themen untrennbar miteinander verbunden. Denn die heutige Klimakrise sei, so erklärt Judith Scheytt, der Kolonialzeit mitgeschuldet: „Der globale Norden konnte sich nur auf Kosten des globalen Südens und der Menschen dort so schnell entwickeln.“ Daran habe sich bis heute nicht viel geändert.

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