Wenn Autos schmale Straßen in der Herrenberger Innenstadtzuparken, ist es oft viel zu eng für die Drehleiter, um durchzukommen (Archivbild). Foto: Feuerwehr Herrenberg

Engstellen im Straßenverkehr behindern Feuerwehr und Rettungskräfte. Die Stadt Herrenberg will etwas dagegen tun und startet deshalb Markierungsarbeiten.

Falsch parkende Fahrzeuge sorgen häufig für Behinderungen im Straßenverkehr, die im schlimmsten Fall auch zu starken Zeitverlusten bei Rettungseinsätzen führen können. Zusammen mit der Feuerwehr hat das Ordnungsamt mehrere solcher Engstellen überprüft. Um diese sicherer zu gestalten, werden dort voraussichtlich ab dem 29. August bestehende Markierungen verbessert.

Nach einer Überprüfungsfahrt mit Straßenverkehrsbehörde und Feuerwehr im Juni durch mehrere Straßen in Herrenberg sieht die Stadt Handlungsbedarf. Viele Fahrzeuge halten die laut Straßenverkehrsordnung geforderten fünf Meter Abstand vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen nicht ein.

Teilweise kein Durchkommen für die Feuerwehr

Für das Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr gab es bei der Überprüfungsfahrt oft kaum ein Durchkommen. Da aber gerade im Einsatzfall jede Sekunde zählt, will dien Stadt jetzt bestehende gesetzliche Halteverbote deutlicher Kennzeichnen.

In folgenden Straßen sind daher voraussichtlich ab Freitag, 29. August, Markierungsarbeiten geplant: Einmündung Eichenweg, Wacholderweg, Eschenweg, Weimarstraße und Schweriner Straße.