Einige versuchen, die Gesellschaft immer mehr auseinanderzudividieren. Gut, dass es Kräfte gibt, die dagegen wirken, meint unser Kolumnist.
Im November nahm ich an einer Podiumsdiskussion in der Kunsthalle Baden-Baden mit Kolleginnen und Kollegen aus der Kunstszene teil. Anlass war das Symposium „Wer trägt die Kunst und wohin?“, mit dem der Künstlerbund Baden-Württemberg sein 70-jähriges Bestehen feierte. Wir debattierten über die Autonomie der Kunst, Finanzierungsfragen, politische Kontroversen – Themen, die angesichts zunehmendem Autoritarismus und Populismus sowie schwindender Wirtschaftskraft Brisanz hatten. Auffällig war, dass sich niemand aus der Politik hatte bequemen wollen, am Symposium teilzunehmen.
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