Die Oberbürgermeister Severin Kern (von links) und Gerhard Gebauer am Tag des Zusammenschlusses am Hölzlekönig Foto: StadtarchivVS/Siegfried Wössner

Am 1. Januar 72 schlossen das württembergische Schwenningen und das badische Villingen eine Vernunftehe. Ist mit der Zeit daraus Liebe geworden?

Villingen-Schwenningen - Die Reden sind gehalten, die Musik hat gespielt, jetzt soll das volle Geläut des Villinger Münsters nah und fern verkünden, dass hier etwas Bedeutendes geschehen ist, ein neuer Abschnitt in der Geschichte der bisher eigenständigen Städte Villingen und Schwenningen. Der neue Oberbürgermeister blickt erwartungsfroh nach oben. Neun Glocken sind es, die gleich ertönen sollen, die schwerste wiegt mehr als fünf Tonnen. Doch dann bimmelt nur das Totenglöcklein. „Witzbolde haben am Sicherungskasten herumgespielt“, sagt Bene Sauter. Die Szene wird zum Klassiker im Narrenprogramm der Villinger Spittelsänger, deren letzter noch lebender Vertreter der 82-Jährige ist. Und ein bisschen wird sie auch zur Chiffre für die Gründung der neuen Stadt: Offenbar ist sie eine Totgeburt.

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