Der Leiter des Experimentalstudios, Detlef Heusinger, vor alten Geräten Foto: SWR/Anja Limbrunner

Wie lassen sich Klänge elektronisch verändern, erweitern, im Raum bewegen? Seit 1971 arbeitet das SWR-Experimentalstudio in Freiburg gemeinsam mit Komponisten an neuen Hör-Erlebnissen. Das Institut hat Musikgeschichte geschrieben.

Freiburg - Dreizehn Töne, eine Formel, ständig wiederholt, in andere Tonhöhen befördert, im Tempo verlangsamt, gespreizt, verdoppelt und dann mit sich selbst überlagert. Als Karlheinz Stockhausen 1970 im Auftrag der Donaueschinger Musiktage sein Stück „Mantra“ für zwei Klaviere komponierte, war ihm das nicht genug. Er wollte die instrumentalen Begrenzungen sprengen, Klänge verändern, das live Gespielte mit elektronisch Verfremdetem mischen – und zwar im Moment des Erklingens. So wurde „Mantra“ zur Geburtsstunde einer Institution, die mit ihren Ideen und Geräten Musikgeschichte geschrieben hat: des Freiburger SWR-Experimentalstudios, das in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks hieß.

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