Hier, in der Gaststätte am Sindelfinger Wasserturm, begann die Geschichte (von links): Klaus Philippscheck, Michael Kuckenburg und Ulrich von der Mülbe Foto: Stefanie Schlecht

Im März vor 40 Jahren formierte sich in Sindelfingen die kreisweite Friedensbewegung.

Sindelfingen - „Ohne das Nachzügler-Abitur in Chemie hätte es die Friedensbewegung in Sindelfingen so nicht gegeben“, stellt Michael Kuckenburg fest. Der ehemalige Lehrer am Goldberg-Gymnasium hatte im Februar 1981 gemeinsam mit seinem Kollegen Ulrich von der Mülbe die Aufsicht. Zwei Kollegen waren vorgeschrieben, obwohl es nur einen Abiturienten zu betreuen gab. Die Stunden, in denen der Schüler sein Chemie-Abitur schrieb, nutzen die beiden Lehrer, um die Gründung einer Friedensinitiative zu planen. „Es gab bereits verschiedene Gruppierungen im Kreis wie Pax Christi oder Ohne Rüstung leben, die Flugblätter verteilten“, erzählt Kuckenburg. Doch eine gemeinsame Strategie fehlte.

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