Großübung: A-81-Ausfahrt bei Gärtringen am Samstag bis 16 Uhr gesperrt

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    Symbolbild: Archiv

Artikel vom 13. Oktober 2017 - 17:12

KREIS BÖBLINGEN (red). In Zusammenarbeit zwischen den Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen sowie den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen wird am Samstag, 14. Oktober von 8 bis 14 Uhr eine Katastrophenschutz-Großübung durchgeführt. Ziel der Übung ist es, das reibungslose Zusammenspiel zwischen der Feuerwehr, dem Technischem Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und den leitenden Notärzten zu proben.

Im Landkreis Böblingen werden rund 680 Einsatzkräfte, Helfer und Darsteller an der Übung teilnehmen. An der A 81 bei Gärtringen wird der inszenierte Unfall eines Reisebusses Inhalt der Übung sein. Dazu müssen Teile der Anschlussstelle Gärtringen an der A 81 gesperrt werden, und zwar von 5 bis ca. 16 Uhr, da dieser Bereich Teil des Übungsgebietes ist. Feuerwehr und Hilfsorganisationen üben hier auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Herrenberg. Dies betrifft den Verkehr der vom Schönbuchtunnel kommt und die Autobahnausfahrt Gärtringen in Richtung Böblingen nehmen möchte. Betroffen ist auch der Verkehr, der aus Richtung Norden von Ehningen her auf die Autobahn in Richtung Schönbuchtunnel einfahren will.

Außerdem ist auf der L 1184 zwischen Rohrau und Herrenberg mit häufig auftretenden Einsatzfahrzeugen zu rechnen. Zeitgleich werden im Schönbuch auf dem Reustener Wolfsberg und beim Entringer Sportgelände zwei Brandübungen stattfinden. Bei diesem Einsatz werden die Feuerwehreinheiten des Landkreises Böblingen durch die Berufsfeuerwehr Ulm unterstützt.

Als fiktiver Rahmen dieser Übung wird eine langanhaltende Hitzewelle angenommen. Ausgehend davon kommt es zu lokalen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit, gesundheitlichen Problemen bei Mensch und Tier sowie zu einer großflächigen Waldbrandlage.

Insgesamt werden an der Übung etwa 2300 Einsatzkräfte aus den Bereichen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Polizei und THW mit 350 Klein- und Großfahrzeugen beteiligt sein. Auch das Zusammenspiel mit Kliniken, Landwirten, Forst und Naturschutz sind wichtige Bestandteile der Übung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei Eintritt eines Großschadensereignisses.