Spende für eine naturnahe Schwippe

Edeka Südwest fördert das Projekt der Schwippe-Angler Dagersheim mit 3000 Euro

  • img
    Ein Scheck, der der Natur helfen soll: Die Vertreter von Edeka und den Schwippeanglern bei der Geldübergabe Foto: red

Die Schwippe-Angler Dagersheim erhalten einen Scheck über 3000 Euro. Mit seinem Projekt "Naturnaher Umbau der Schwippe bei Dagersheim" gehört der Verein zu den diesjährigen Preisträgern des Edeka-Wettbewerbs für Naturschutzprojekte.

Artikel vom 17. August 2017 - 13:24

DAGERSHEIM (red). Gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International hat Edeka Südwest unter dem Motto "Unsere Heimat & Natur" einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte ausgeschrieben. Ausgezeichnet und gefördert werden Projekte, die sich mit dem Erhalt, der Schaffung, der Renaturierung und dem Schutz von Biotopen und Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen befassen.

Langfristig soll so ein Biotopverbund im Absatzgebiet der Edeka Südwest entstehen, der dazu dient, die Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands kontinuierlich zu fördern und zu verbessern. Mehr als 60 Projekte in der Region wurden laut Pressemitteilung seit 2014 bereits unterstützt.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Edeka Südwest und NatureLife-International, bewertete die für 2017 eingereichten Bewerbungen und wählte daraus die besten Vorhaben aus. Diese werden mit jeweils bis zu 5000 Euro finanziell gefördert. Unterstützt wird die Aktion durch den Verkauf von Kräutertöpfen der Edeka-eigenen Regionalmarke "Unsere Heimat - echt & gut", ein Teil des Erlöses kommt in den Fördertopf.

Die Schwippe-Angler Dagersheim sind ein gemeinnütziger, anerkannter Naturschutzverein. Dieser hat ein Teilstück der Schwippe als Fischgewässer auf Gemarkung Böblingen gepachtet und sich zur Aufgabe gemacht, dieses in einen natürlichen Zustand zu versetzen.

Trotz aller Verbesserungen der Klärtechnik ist das Gewässer nach wie vor eines der am stärksten belasteten Gewässer in Baden-Württemberg. 2009 wurde ein Entwicklungskonzept von einem Landschaftsarchitekten erarbeitet, das ingenieurbiologische Maßnahmen mit natürlichen Baumaßnahmen vorsieht: unter anderem lebendbewehrte Flechtwerksbuhnen, Faschinen und Röhrichtwalzen. In zwei Teilabschnitten hat der Verein bereits mit dem Umbau begonnen, mit Hilfe des Preisgelds soll es nun weitergehen.

Eine Patenschaft für das Projekt übernahm jetzt die Verbrauchergenossenschaft Calw (VGC) in Sindelfingen-Darmsheim. Bei der Scheckübergabe bedankte sich Projektleiter Steffen Rothfuss bei Markus Kästner, Vertriebsleiter der VGC, und Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit Edeka Südwest, für die Förderung. "Es sind enorme bauliche Maßnahmen notwendig zur Renaturierung der Schwippe", sagte Michaela Meyer anlässlich der Scheckübergabe und ergänzt: "Daher freuen wir uns sehr, dass wir diese finanziell unterstützen können."