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Der TSV Hildrizhausen am Boden: Durch das 1:3 nach Verlängerung im entscheidenden Relegationsspiel um den letzten freien Platz in der Fußball-Kreisliga A, Staffel II, muss der Klub vom Schönbuchrand absteigen. Jubeln durfte dafür vor rund 8900 Zuschauern in Kuppingen der TSV Öschelbronn.

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KUPPINGEN. "Kompliment an meine Mannschaft, wie sie die komplette Rückrunde und auch die drei Spiele der Relegation durchgezogen hat", strahlte Öschelbronns Spielertrainer Thomas Geke, der sich nach 84 Minuten selbst einwechselte. "Auch wenn wir die Begegnung Spiel viel früher hätten entscheiden können."

Vor allem in der ersten Hälfte war Öschelbronn die spielerisch bessere Mannschaft. Bereits nach sechs Minuten war Nick Notter durchgebrochen, Hildrizhausens Keeper Jochen Braun eilte aus seinem Kasten, erwischte den Ball aber nicht. Doch für Notter war danach der Winkel zu spitz. Effektiver war der klassenhöhere TSV. Nach 14 Minuten landete eine Flanke in den Sechzehner bei Sebastian Göbl, dessen erster Versuch wurde abgeblockt, dafür kullerte der zweite ins lange Eck - 1:0. Eine glückliche Führung für Hildrizhausen, die aber nicht lange halten sollte, denn Öschelbronn machte mächtig Dampf. Bei zwei Freistoßchancen von Timo Prokopp, auffälligster Akteur in den ersten 45 Minuten, war Jochen Braun auf dem Posten, Glück hatte er dafür bein erneuten Duell gegen Nick Notter, dass Dennis Langstein für ihn auf der Torlinie klärte. Nach 25 Minuten kamen alle Rettungsversuche zu spät: Timo Prokopp legte sich den Ball erneut zum Freistoß zurecht und zirkelte den Ball zum 1:1-Ausgleich ins kurze Eck. "Wir haben gut angefangen, danach aber förmlich um den Ausgleich gebettelt", meinte Hildrizhausens Coach Bernd Zwirner. Und mit nachdenklicher Miene: "Wir haben schon besser verteidigt."

Öschelbronn hätte wenig später nachlegen können, als sich Fatih Halil und Nick Notter im feinen Doppelpass übten, doch diesmal stand Michael Günkel auf Hildrizhauser Seite im letzten Moment einem Gegentreffer im Weg. Während es Hildrizhausen vor allem mit langen Bällen probierte, die von den kantigen Innenverteidigern Blazenko Grgic und Markus Prokopp abgeräumt wurden, dazu seine Konter- und Freistoßgelegenheiten nicht sauber zu Ende spielte, bevorzugte Öschelbronn den gepflegten Kombinationsfußball und war vor allem im Sechzehner die gefährlichere Mannschaft. Das 1:1 zur Pause war also ein wenig schmeichelhaft für die Elf von Bernd Zwirner, die dafür nach dem Seitenwechsel das Geschehen offener gestalten konnte. "Da waren wir endlich besser sortiert", so Zwirner. Torchancen gab's aber weiterhin fast nur für Öschelbronn. Fatih Halil, der inzwischen Timo Prokopp als gefährlichster Angreifer abgelöst hatte, scheiterte aus spitzem Winkel an Jochen Braun, der auch gegen Sascha Dogan klasse reagierte. Danach hieß es gleich dreimal Fatih Halil gegen Hildrizhausen: Erst fand der Öschelbronner nach gelungenem Doppelpass in Braun seinen Meister, dann schlenzte er die Kugel aus 20 Metern knapp am Kasten vorbei, und auch bei seinem Flachschuss fehlte nicht viel.

Zwirner: "Bitter, wenn man sieht, wo der TSV Hildrizhausen mal war"

In der Schlussphase riskierten beide Mannschaften nicht mehr alles, die vielleicht entscheidende Szene des Spiels ereignete sich dafür nach exakt 86 Minuten: David Schosda hatte gerade erst Gelb gesehen, schlug den Ball weg und musste dafür mit Gelb-Rot vom Platz. Hildrizhausen war in der Verlängerung also nur noch zu zehnt.

Und das hatte Folgen. Nach 94 Minuten stand der eingewechselte Kevin Sießer nach einer Flanke von Timo Prokopp goldrichtig - 2:1. "Das war fast schon die Entscheidung", schwante Bernd Zwirner Böses. Öschelbronn blieb am Drücker. Prokopp traf den Pfosten, der Schuss von Fatih Halil prallte von der Unterkante der Latte ins Feld zurück. Als wiederum Halil allein aufs Hildrizhauser Tor zusteuerte, wurde er von Nico Ernst gelegt, den fälligen Elfmeter schlenzte Timo Prokopp aber nur auf die Querlatte (112.). "Darüber hätte ich mich geärgert, wenn das Spiel noch einmal gekippt wäre", so Öschelbronns Trainer Thomas Geke über die arg lässige Ausführung. Wenige Minuten später war das aber schon wieder vergessen: Hildrizhausen warf alles nach vorne, lief in einen Konter, Sießer legte auf für Timo Prokopp - 3:1. Das war's.

"Bitter, wenn man sieht, wo der TSV Hildrizhausen mal war", wollte Trainer Bernd Zwirner seine Enttäuschung nicht verbergen. Der einstige Verbandsligist ist wieder ganz unten angekommen. "Wir sind trotzdem ein guter Verein und eine Bereicherung für die Fußballszene, auch wenn es im aktiven Bereich für uns immer schwerer wird", so Zwirner, für den es gleichzeitig sein letztes Spiel auf der Trainerbank war. Er legt aus familiären Gründen eine Pause ein, an Nachfolger Martin Schmickl liegt es, den Klub vom Schönbuchrand wieder nach oben zu bringen.

Wermutstropfen auf Siegerseite: Mit Sascha Dogan, Fatih Halil und Timo Prokopp verliert Aufsteiger Öschelbronn sein komplettes Angriffstrio.

TSV Öschelbronn: Kreis, Hermann (84. Geke), Ahsbäck, T. Prokopp, Halil, Schwarz, N. Notter (84. Sießer), Grgic, Schnaidt, Dogan (117. Raisch), M. Prokopp. TSV Hildrizhausen: Braun, Maier (55. Kaiser), Günkel (68. Eiter), Schrade, Göbl (90. Ernst), Schosda, M. Notter (77. Nadolny), Pimpertz, Langstein, Vidmar, Topeters. Tore: 0:1 (14.) Göbl, 1:1 (25.) T. Prokopp, 2:1 (93.) Sießer. 3:1 (118.) T. Prokopp. Schiedsrichter: Lale (Albstadt). Zuschauer: 800. Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Schosda (Hildrizhausen/86.) Ballwegschlagen, T. Prokopp (Öschelbronn/116.) verschießt Foulelfmeter.

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Von Sascha Berger und Michael Stierle

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  • Hildrizhausen ist wieder ganz unten angekommen

    Fußball-Relegation zur Kreisliga A, Staffel II, Böblingen/Calw: TSV Öschelbronn ist spielerisch besser und setzt sich nach Verlängerung verdient mit 3:1 durch

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