Erster Tag der Schönbuch Trophy ist schlammige Angelegenheit

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    Trotzten Schlamm und Regen am ersten Tag der Schönbuch Trophy: Die Mountainbiker, die entweder 23 und 46 Kilometer abspulten. KRZ-Foto: Langguth

HERRENBERG (sl). Am ersten Tag der Schönbuch Trophy in und um Herrenberg hatten die Mountainbiker vor allem mit dem Schlamm auf der Strecke zu kämpfen. Sowohl nach dem ersten Rennen über 23 Kilometer als auch nach dem doppelt so langen zweiten kamen die Teilnehmer komplett verdreckt im Ziel auf dem Marktplatz an. Auf der kurzen Strecke hatten Jonas Lembeck (Born2Ride Cycling Team), Andreas Hindennach (Team Radax) und Lukas Haderlein (Born2Ride Cycling Team) in dieser Reihenfolge die schnellsten Beine. Bei den Frauen siegte Linda Kagelmacher (Conway Allstars/RC Villingen) vor Anke Branz (Jailhouse Chain Gang) und Jana Bubeck (1. RV Stuttgardia Stuttgart).

Das 46 Kilometer lange Hauptrennen war eine klare Sache des Team Centurion Vaude aus Magstadt. Erst einige Tage vor dem Rennen hatten sich Sieger Matthias Pfrommer und der Zweitplatzierte Jochen Käß entschieden, in Herrenberg an den Start zu gehen. Einträchtig fuhr das Duo allen davon. Auf den dritten Platz kam Konrad Gruber (Zweiradschmiede Erkert Bartenbach). Bei den Frauen belegte das komplette Podium das Team tomotion Racing by black tusk. Die eineiigen Zwillingsschwestern Sabine und Susanne Stampf kamen auf die Ränge eins und zwei, Dritte wurde Rahel Trebing.

Insgesamt waren am Samstag 683 Mountainbikerinnen und Mountainbiker ins Ziel gekommen. Einige mussten frühzeitig die Segel streichen, weil sie auf dem rutschigen Kopfsteinpflaster in der Altstadt stürzten oder einen technischen Defekt erlitten. Am Sonntag geht die Trophy mit verschiedenen Trail-Runs ab 10 Uhr weiter.

Artikel vom 16. April 2016 - 18:20