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Auszubildende bauen Fußweg zur Aussicht in Herrenberger Höhenlage

Sponsoring-Aktion der Garten- und Landschaftsbaubetriebe für den Schönbuchturm

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    Azubis haben den Weg zum Aussichtsturm auf dem Stellberg bei Herrenberg angelegt - kostenlos: eine Sponsoring-Aktion mehrerer Garten- und Landschaftsbaubetriebe im Kreis Böblingen Foto: red

Bald soll der Schönbuchturm beim Stellberg in Herrenberg in die Höhe wachsen. Damit der Turm auch gut zu erreichen ist, müssen neue Fußwege dorthin gebaut werden. Dafür legen sich verschiedene Lehrlinge der Garten- und Landschaftsbaubetriebe aus dem Landkreis Böblingen ins Zeug.

Artikel vom 09. Februar 2018 - 08:00

HERRENBERG (red). Dabei handelt es sich um ein kostenloses Sponsoring der GaLa-Baubetriebe. Losgelegt haben sie mit den Arbeiten Ende Januar; jeweils drei bis vier Auszubildende von insgesamt sieben Betrieben sind unter Anleitung eines Betreuers und Maschinenführers vor Ort.

Die Wegeführung hat sich Landschaftsarchitekt Jörg Stötzer ausgedacht. Zunächst geht es auf einem bestehenden Weg am östlichen Ende des Parkplatzes in den Wald hinein, nach etwa 100 Metern zweigt der Weg nach rechts ab und führt über eine Wiese bergan. Das letzte Stück wird über Stufen bewältigt. "Über diesen Weg ist man in rund fünf Minuten vom Parkplatz am Turm", freut sich der stellvertretende Landrat, Martin Wuttke. Und je näher die Besucher dem Stellberg mit jedem Schritt kommen, desto mehr soll auch die Spannung steigen.

Ohne Treppen geht es aber auch. Das letzte, etwas steilere Stück mit den Treppenstufen kann nahezu ebenerdig um den Hang umlaufen werden.

Auch beim Naturfreundehaus wird tüchtig in die Hände gespuckt

"Eine tolle Aktion und eine wunderbare Kooperation für unser Projekt", lobt Wuttke. Insbesondere bedankt er sich bei den GaLa-Baubetrieben, dass die Arbeiten der Azubis Sponsoring geleistet wurden. "Der Förderverein übernimmt lediglich die Kosten für den Maschinenführer."

Der Mötzinger GaLa-Bauer Erich Hiller erläutert das Projekt stellvertretend für die Kollegen der beteiligten Betriebe. "Wir bringen uns hier gerne ein. Ein so schöner Turm braucht eine schöne Art und Weise, wie man zu ihm kommt. Das ist uns mit vereinten Kräften gelungen." Es handele sich auch für die Azubis um eine anspruchsvolle Aufgabe, weil sie sich in einem bautechnisch nicht ganz einfachen Gelände bewegen.

Auch am Parkplatz beim Naturfreundehaus haben die Umgestaltungsarbeiten begonnen. Auf dem Stellberg selbst ist derzeit nichts zu sehen; die Fertigung der Holz- und Stahlteile erfolgt momentan in den Werkstätten. Tatsächlich in die Höhe wachsen wird der Turm dann Anfang März - je nach Witterung.

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